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Fastenessen 2007

Ausschuss "Mission, Entwicklung, Frieden"
Fastenessen für einen guten Zweck am 11. März 2007

Exotische Düfte empfingen die zahlreichen Gäste, die nach dem Gottesdienst - dem Sonntag des ökumenischen Kanzeltauschs - unserer Einladung zu einem solidarischen Fastenessen ins Gemeindehaus St. Maria gefolgt waren. Ein einfaches indisches Essen erwartete sie:
Reis, Mungobohnen, Zitronen- und Petersilienchutney sowie Grüntee mit Jasminblüten und Kardamom.

Möglich gemachte hatte dies eine indische Hindu-Familie aus Kabul. Gefragt nach einem Rezept für ein schmackhaftes, einfaches indisches Essen, boten sie uns spontan an, dieses für uns zuzubereiten. Etwas skeptisch nahmen wir das Angebot an, denn für erhoffte 50 Gäste schien uns das für die beiden Frauen - wir dachten dabei an die beengten Kochmöglichkeiten - fast nicht machbar. "Kein Problem", sagten sie uns. "Wir brauchen nur einige größere Kochtöpfe. Zu Hause haben wir bei Festen oft für 60 bis 70 Verwandte gekocht." So sahen wir dem Sonntag etwas gelassener entgegen.
Mungobohnen und die Chutnies konnten im Voraus zubereitet werden. So mussten die beiden Frauen "nur!" noch Reis und Tee pünktlich auf 11.45 h fertig haben. Mit großer Ruhe wurde dies von ihnen gemeistert. Dass es am Schluss ca. 100 Personen waren, die sich das Essen schmecken ließen und Mungobohnen, Reis und Tee nicht ausgingen, kam schon fast einem kleinen Brotvermehrungswunder gleich. Es durfte sogar nachgefasst werden!

Am Schluss waren alle zufrieden und glücklich: Die Essensgäste, die erfahren durften, wie sich z. B. in der indischen Kultur mit einfachen Mitteln preiswert ein schmackhaftes Mahl zubereiten lässt. Die Flüchtlingsfamilie Arnt, die den Menschen hier etwas zurückgeben wollte, als Dank für die Hilfe, die sie als Asylbewerber in Deutschland bislang erfahren durfte und nicht zuletzt wir vom Ausschuss "Mission, Entwicklung, Frieden" für die 613.-€ an freiwilligen Spenden aus dieser Aktion, die wir unserem Projekt "Dorfbau in Indien" von Pater Windey SJ zukommen lassen können.

Herzlichen Dank für diesen Artikel an Frau Maihöfer und Herrn Manal